Automatikuhren
Automatikuhren
Bereits im 15.Jahrhundert begann die Schöpfung der Automatikuhren.
Automatikuhren sind mechanische Uhren mit Automatikaufzug die auch heute noch abstrakt und geheimnisvoll erscheinen. Völlig ohne Batterien ziehen sich bei jeder Bewegung des Handgelenks selbständig auf. Sie halten oft ein Leben lang und sind ein optimaler Partner im Alltag.
Das Herzstück und die Energiequelle dieses Wunderwerks der Technik ist die Feder, die durch eine bestimmte Mechanik mit einer Schwungmasse aufgezogen wird. Dank dieser Masse und den Bewegungen des Trägers ist ein manuelles Aufziehen überflüssig.
Automatikuhren zeichnen sich nicht nur durch eine einfache Handhabung aus,
sie sind wahrhaftig eine hohe Kunst der Uhrenfeinmechanik. Sie erzielen höchste Ganggenauigkeit, da aus der gleichmäßig gespannten Antriebsfeder, ein gleichmäßigerer Lauf resultiert.
Automatikuhren Sammler verwenden oft Uhrenbeweger, die das Werk in Bewegung halten, damit die Uhren nicht stehen bleiben, auch wenn sie gerade nicht getragen werden.
Diese Geräte, die zwar erst auf den zweiten Blick sinnvoll erscheinen, verhindern eine Verdickung des Öls in der Uhr und damit das Abreißen der Schmierschicht.
Dies kommt der Langlebigkeit und Ganggenauigkeit der Uhr zugute, da eine Revision je nach Hersteller sehr teuer werden kann.
Die französische Firma Leroy erschuf 1922 die erste Automatikuhr, die damals noch mit der Pendelschwungmasse arbeitete. Der Luxushersteller Rolex folgte erst 1931.
1950 rückten die deutschen Hersteller Durowe, Junghans und natürlich Bifora-Uhren, mit ihren ersten Automatikuhren nach.
Man darf gespannt sein, welche technische Innovation, und welcher meisterhafte Uhrenhersteller den Markt erneut revolutioniert.
Aber wie sich auch immer die Meisterschaften der Uhrenbauer entwickeln, die Preise für exklusive, neue Schöpfungen sind es schon lange - grenzenlos.
